Warum wird die Kreuzung Weimarer Straße – Sternwartestraße umgebaut?

Kreuzung Weimarer Straße - Sternwartestraße
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Die Kreuzung Sternwartestraße – Weimarer Straße wird derzeit umgebaut und sicherer gemacht. Wir haben bei der Bezirksvertretung nachgefragt, was der Grund für den Umbau ist.

Jedes Jahr Unfälle mit Personenschaden

Es ist ein Paragraph der Straßenverkehrsordnung, den man in der Fahrschule normalerweise nicht durchnimmt. Im §96 der STVO wird festgelegt, dass die Behörden von sich aus aktiv werden müssen, wenn an bestimmten Kreuzungen oder Straßenstellen besonders viele Unfälle mit Personenschäden passieren.

Das gilt auch für die Kreuzung Sternwartestraße – Weimarer Straße. Hier hat es in den letzten Jahren besonders viele Unfälle gegeben. Ein Blick auf die Unfallkarte der Statistik Austria zeigt, dass hier zuletzt mindestens zwei Unfälle mit Personenschaden pro Jahr passiert sind. Blechschäden dürfte es noch deutlich mehr gegeben haben, die genauen Zahlen dafür sind allerdings nicht öffentlich verfügbar bzw. werden auch nicht vollständig erfasst.

Zuständige Magistratsabteilung hat Umbau vorgeschlagen

Die Magistratsabteilung 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau – hat deshalb beim Bezirk eine Sanierung der Kreuzung vorgeschlagen. Und von Seiten der Stadt gibt es dafür auch noch ein schlagkräftiges Argument: Um solche Unfallhäufungspunkte zu entschärfen, übernimmt die Stadt 60% der Umbaukosten, erklärt der stellvertretende Bezirksvorsteher Robert Zöchling auf Nachfrage von „Unser Währing“

Kreuzung Weimarer Straße - Sternwartestraße

Sichtbeziehungen verbessern

Bei dem Umbau wird das sogenannte Kreuzungsplateau angehoben, es ist also künftig höher als die angrenzende Fahrbahn. Autofahrer, denen der Zustand des Unterboden ihres Fahrzeuges ein Anliegen ist, müssen daher deutlich abbremsen.

Auf allen vier Seiten werden außerdem die Gehsteige vorgezogen. Dadurch habe FußgängerInnen bessere Sicht auf die Kreuzung und können die Fahrbahn schneller überqueren.

Der Umbau ist zeitlich im Plan und soll voraussichtlich bis Mitte August abgeschlossen sein.

Photos: Müller-Schinwald, Statistik Austria.

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