Laus und Maus ziehen in den Währinger Park

Sophie Pfeffer und Paul Kessler
Lesedauer: 2 Minuten

Das ehemalige „Zur Elisabeth“ zwischen Währinger Park und Remise wird neu eröffnet. Im „Laus und Maus“ gibt es künftig Kaffee, Getränke und Kleinigkeiten zum Essen für die ParkbesucherInnen.

Eine Lokal für Leute wie uns

„Der Währinger Park ist quasi unser Garten,“ erzählt Paul Kessler beim Besuch von „Unser Währing“ am ersten Öffnungstag des neuen Cafés. Noch ist nicht alles fertig, aber die wichtigsten Dinge gibt es schon: Eine neue Kaffeemaschine, Säfte und andere Getränke stehen bereit. Als nächstes sollen selbstgemachte Kuchen, Brötchen und kleine Snacks ins Sortiment aufgenommen werden, sagt Kessler. Ganz wichtig: Alle Produkte kommen von bio-zertifizierten LieferantInnen. „Wir wollten ein Lokal für uns machen“, erzählt Kessler, der mit seinen beiden Kindern regelmäßig in den Park kommt. Die Spitznamen der Kinder sind Laus und Maus – daher auch der Name des neuen Lokals.

Laus und Maus Wohnzimmer

Das Lokal ist ein Familienprojekt

Als das „Zur Elisabeth“ am Beginn der Pandemie zusperrte, hinterließ es eine große gastronomische Lücke im Grenzgebiet zwischen Währing und Döbling. Hier holten sich Familien von der Kinderspielplätzen im Park etwas zu jausnen, AnrainerInnen saßen im Schanigarten und die Angestellten der Remise kamen für ein Getränk nach Dienstschluss vorbei. Zwei Generationen wurde das „Elisabeth“ von der gleichen Familie geführt und auch das „Laus und Maus“ ist eine Familienangelegenheit.

Neue Pächter sind Katharina und Paul Kessler, die gleich ums Eck wohnen. Die Gestaltung hat Paul Kesslers Schwester Sophie Pfeffer übernommen, die Innenarchitektin ist. Und beim Herrichten hat die ganze Familie mitgeholfen. Polster und Bänke haben die Kesslers selbst bezogen, die Wände selber ausgemalt. Im Oktober sind sie mit einem „Soft-Opening“ gestartet.

Gemütlich wie eine Einladung nach Hause

Außen hat sich bei dem Standl in der Semperstraße nur wenig geändert, innen ist es nicht wiederzuerkennen. Die Bänke und Polster sind selbst bezogen und die Gestaltung des Gastraums folgt einem Konzept: Beim Eingang ist das „Wohnzimmer“ von Laus und Maus, die Bänke sind hier niedriger und es gibt extra Platz für Kinderwägen. Auf der anderen Seite ist das „Esszimmer“ mit Tischen und höheren Bänken. Dieser Teil soll später auch für Parties und Feste für kleinere Gruppen gemietet werden können, erzählt Sophie Pfeffer. Das Lokal ist nicht sehr groß. Es soll aber so gemütlich sein, als hätte die Familie Kessler die Gäste direkt zu sich nach Hause eingeladen.

„Laus und Maus“

Semperstraße 64a

Vorläufige Öffnungszeiten: Mo-So 10.00-18.00 Uhr

https://www.instagram.com/lausundmaus/

Photos: Müller-Schinwald

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